Die kathodische Epoxid-Elektrophoresebeschichtung ist eine wasserbasierte Beschichtung, die elektrochemische Verfahren nutzt, um positiv geladenen, epoxidharzbasierten Lack gleichmäßig auf die Oberfläche eines metallischen Untergrunds (Kathode) aufzubringen. Zu den Hauptmerkmalen gehören:
1. Umweltfreundlichkeit: Verwendung von Wasser als Dispersionsmedium mit äußerst geringem VOC-Gehalt (flüchtige organische Verbindungen) (<1 %).
2. Hohe Schutzleistung: Bildet eine dichte Beschichtung mit einer Salzsprühnebelbeständigkeit von über 1.000 Stunden (nach ISO 9227-Norm).
3. Hoher Automatisierungsgrad: Geeignet für großtechnische Serienproduktion (z. B. Automobil- und Haushaltsgeräteindustrie).
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| Kathodische ED-Lack-Epoxy-Elektrophorese-Beschichtung |
Kathodische Epoxid-Elektrophorese-Beschichtung (auch kathodischer E-Coat genannt) ist ein elektrochemischer Prozess, bei dem auf einem leitfähigen Substrat (Kathode) abgeschiedene, auf Epoxidharz basierende Harze gleichmäßige, korrosionsbeständige Schichten bilden.
Hauptreaktionen:
1. Elektrolyse: Wasserreduktion an der Kathode erzeugt OH⁻-Ionen.
2. Elektrophorese: Positiv geladene Epoxid-Amin-Teilchen wandern zur Kathode.
3. Elektrodeposition: Die Teilchen koagulieren auf dem Substrat und bilden einen isolierenden Film.
4. Elektroosmose: Wasser wird herausgedrückt, wodurch die Haftung verbessert wird.
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CompoNent |
Funktion |
Typisch material s |
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Epoxidaminharz |
Beschichteten Rahmen und positive Ladung bereitstellen |
Epoxidharz + Diethylamin-Modifizierung |
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Ver网zweigung agent
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Bildet während der Hochtemperaturhärtung eine dreidimensionale Netzwerkstruktur |
Geschlossene Isocyanate (z. B. TDI-Caprolactam-Verbindungen) |
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Neutralisationsmittel |
Verleihung der Wasserdispergierbarkeit dem Harz |
Ameisensäure, Essigsäure |
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Additive |
Erweiterte Funktionalität (Konservierung, Nivellierung, Benetzung) |
PTFE, Silan-Kupplungsmittel, Bornitrid (BN)
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| Kathodische ED-Lack-Epoxy-Elektrophorese-Beschichtung |
Vorbehandlung : Entfetten → Waschen → Oberflächenanpassung → Phosphatieren (Bildung einer Phosphatschicht zur Verbesserung der Haftung).
Elektrophoresebad : Parameter: Spannung 150–400 V | Zeit 2–4 min | Temperatur 28–32 °C | Feststoffgehalt 18–20 %.
Nachspülen : Ultrafiltrations-(UF-)Recycling-System zur Rückgewinnung von schwimmender Farbe mit einer Rückgewinnungsrate >99 %.
Aushärten und Trocknen : 160–180 °C × 20–30 min (Deaktivierung des Vernetzungsagents, vollständiges Aushärten)
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Eigentum |
Anodische E-Coat |
Kathodisches Epoxid-Elektroabscheidelack |
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Korrosionsbeständig |
- Einigermaßen |
Ausgezeichnet (über 1.000 h Salzsprühnebel) |
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Metallauflösung |
Möglich (Anodenoxidation) |
Keine (kathodischer Schutz) |
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Kantendeckung |
- Einigermaßen |
Vorgesetzter |
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Umweltverträglichkeit |
Niedrige VOC |
Ultraniedriger VOC-Gehalt (wasserbasiert) |
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Typische Anwendungen |
Innenausstattung |
Automobil, Marine, Rohrleitungen |
Automobilherstellung: Karosserieteile, Räder, Fahrwerk (machen 70 % des globalen E-Coat-Marktes aus).
Energie-Engineering: Öl-/Gasrohrleitungen, Offshore-Windturmschächte (in Kombination mit kathodischen Schutzsystemen).
Elektronik und Haushaltsgeräte: Motorgehäuse, Heizkörper (Isolationsspannungsfestigkeit > 5 kV/mm).
Neue Anwendungsbereiche: Wasserstoffspeicher- und -transportausrüstung, Lithium-Ionen-Batteriegehäuse (Korrosionsschutz + Isolationsintegration).
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| Kathodische ED-Lack-Epoxy-Elektrophorese-Beschichtung |
Korrosionsschutz: Kann in Kombination mit kathodischen Schutzsystemen die Lebensdauer von Rohrleitungen in Böden/marinen Umgebungen verlängern.
Gleichmäßige Abdeckung: Erzielt eine gleichmäßige Schichtdicke (15–30 Mikrometer) bei komplexen Geometrien (wie beispielsweise bei Fahrzeugrahmen).
Umweltsicherheit: Wasserbasierte Formulierungen reduzieren die Emission flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) um mehr als 90 % im Vergleich zu lösemittelbasierten Beschichtungen.
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